Veröffentlicht am

Massive Fördersenkungen für Photovoltaik vom Bundeskabinett beschlossen

Das Bundeskabinett hat den Entwurf zum Energiesammelgesetz gestern beschlossen. Es beinhaltet neben den Sonderausschreibungen auch die geplante Kürzung der Förderung von PV-Dachanlagen zwischen 40 und 750 kWp. Das Gesetz geht nun seinen parlamentarischen Weg durch den Bundestag.

Vergangene Woche war der Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums zum Energiesammelgesetz bekanntgeworden. Neben den lange erwarteten Sonderausschreibungen hielt der Entwurf eine unerwartete Überraschung für die Solarbranche bereit: Die Senkung der Förderung von PV-Dachanlagen zwischen 40 bis 750 kWp um rund 20 Prozent zum 1. Januar – auf 8,33 Cent/kWh. Der Entwurf wurde nun im Bundeskabinett, also der Bundeskanzlerin und der Bundesminister und Ministerinnen, beschlossen. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium heute mit. Das deutsche Gesetzgebungsverfahren sieht nun vor, dass der Entwurf dem Bundestag vorgelegt wird. via Milkthesun

 

Foto: Bundesregierung/Kugler

 

Selbstverbraucher zahlen keine Neztentgelte

Ohne hohe Einspeisevergütung bekomme ein Hausbesitzer mit einer durchschnittlichen Anlage 2021 beim Verkauf seines Stroms nur 163 Euro pro Jahr – als Eigenverbraucher spare er dagegen 533 Euro. Selbstversorger zahlten auch keine Netzentgelte mehr. „Um dies auszugleichen, werden die Entgelte für die verbleibenden Stromverbraucher vermutlich steigen“, heißt es in der noch nicht veröffenltichten PWC Studie. via agrarheute